Team

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  • Restauration

Gelände

Das HILLCHILL findet im Sarasinpark in Riehen statt. In der 14. Ausgabe des HillChills wird das Gelände etwas vergrössert und mehr Platz zum «chillen» zur Verfügung stehen. Damit der Sarasinparkt während dieser zwei Tage nicht geschändet wird, bitten wir euch, nicht all zu viel Müll dort hinzuschleppen. Glasfalschen sowie Bierbüchsen sind auf dem Gelände nicht gebilligt. Aber keine Angst, unsere Getränkepreise sind sehr human. Und sind wir mal ehrlich: Wer möchte schon das speziell gebraute HillChill Ueli Bier mit einer zweitrangigen Bierbüchse tauschen?!

Preise

Pay as you like!

Du kannst selbst entscheiden, wieviel Geld Du als Eintritt fürs HillChill bezahlen möchtest!

Anreise

SARASINPARK, Riehen BS

TRAM: Mit der Tramlinie 6 bis «Fondation Beyeler» fahren. Dann durch den Parkeingang gegenüber vom Museumseingang gehen.

VELO: Am besten einfach der Tramlinie 6 Richtung Riehen folgen. Der Sarasinpark befindet sich kurz nach dem Dorfkern auf der rechten Seite der Geleise (von Basel kommend).

AUTO: Wir empfehlen euch NICHT mit dem Auto zu kommen. Das Festival endet aus Bewilligungsgründen schon um 24:00, weshalb es kein Problem sein sollte den öffentlichen Verkehr zu nutzen.

Kontakt

Administration und Projektleitung

Christian Pfeifer — 079 831 66 30
Tobias Abt — 079 257 84 82
info@hillchill.ch
Tellstrasse 28
4053 Basel

Presse

Véronique Meyer
press@hillchill.ch

Staff

Bea Mörstedt
staff@hillchill.ch

Web

Samuel Stoecklin
web@hillchill.ch

Booking

Claudius Skorski
booking@hillchill.ch

HILLCHILL 2014
4. & 5, JULI

Programm / Hauptbühne

Hauptbühne Hauptbühne ist aktiv Lounge

  • FREITAG 4. JULI
  • ^
  • 17:00
  • The Ringdingbings
  • ska/blödel-truppe
    The Ringdingbings musizieren optimistisch, weltoffen und ausgefallen dadaistisch. Ihre Songs sind von Reggae und Ska, Pop, orientalischer Musik und Chansons inspiriert und kommen frisch, fröhlich und frech daher. Bekannt ist die Band für ihre speziellen, extrovertierten und spassigen Bühnenshows.

  • 18:00
  • L'etage Nival
  • jazz/trip hop/experimental
    L'Étage Nival aus Basel spielen seit ihrer Gründung im Frühsommer 2013 eine eigenartige und eigenwillige Mischung aus Indiepop, Modern Jazz und Trip Hop. Mit der aussergewöhnlichen Instrumentierung erschaffen sie unkonventionell-elektronisch anmutende Grooves, weltfremd-psychedelische Klangflächen und himmlisch- überbordende Melodien.

  • 19:00
  • Kuzco
  • hip hop/ gangsta shit
    Kuzco ist ein Basler Musiker und Rapper, der sich nach jahrelangem Zuhören von amerikanischen Vorbildern irgendwann selber zum Ziel gesetzt hat, gekonnt ins Mikrofon zu spucken. Auf dem lang erwarteten Debüt Album «Milchstrossetournee» zelebriert Kuzco auf 12 Tracks seinen unverwechselbaren Flow gemischt mit unterhaltsamen, persönlichen und ironischen Texten. Eine Mischung aus dem 90's Vibe und modernen souligen Klängen. Gastauftritte von Black Tiger, TAFS, Fetch und weiteren sorgfältig ausgewählten Features runden das Ganze gekonnt ab. Mit Live-Band wird er im Herbst auf grosse CH-Tour gehen.

  • 20:00
  • Mañana Me Chanto
  • hippie-punk/cumbia/folk
    MANANA ME CHANTO, kommt aus Chile, Argentinien, Frankreich und aus der Schweiz und ist überall und nirgendwo zu Hause. Die Musik erzählt in ihrer stilistischen Offenheit davon. Schnelle Metalsolos auf heissen Salsa-Rythmen. Südamerikanische Folklore und Punk-Attitüde. Alles sehr beschwingt und sozialkritisch.
    MANANA ME CHANTO, heißt soviel wie «Morgen hör ich auf». Dabei sind sie seit Jahren auf Tour, machen immer weiter und lassen sich auch von Rückschlagen, nicht aufhalten. «Morgen hör ich auf», zu rauchen oder zu saufen oder Musik zu machen? Wohl kaum. Und das ist auch gut so.

  • 21:15
  • Zisa
  • world/italo-mukke
    Durch geschicktes Fusionieren süditalienischer Tarantella und nordafrikanischen Beats und Balkan Klängen mit Rock, Funk, Reggae und Ska haben ZISA ihren einzigartigen Stil gefunden.
 So bespielte die Basler Band in sechs Jahren halb Europa. Ein Rhythmusfeuerwerk, das kein Tanzbein ruhen lässt.

  • 22:45
  • Äl Jawala
  • balkanbeats/tausendundeinenacht
    Äl Jawala (arab.: die Reisenden) garantieren mit ihrer leidenschaftlichen Bühnenshow seit Jahren für durchgetanzte Nächte. Die fünf Botschafter der Balkan Big Beats haben sich vom Strassenmusik-Geheimtipp zum mittlerweile weltweit gefragten Liveact hochgespielt. Osteuropäische und nordafrikanische Traditionen werden mit treibenden Percussions und einem Schuss Rock ́n ́Roll Attitüde vermischt. Balkanbeats treffen auf Cumbia, Reggaeton, Soul, Ska, Swing & Dub Elemente und holen dich damit direkt auf die Tanzfläche.

  •  
  • SAMSTAG 5. JULI
  • ^
  • 16:00
  • Worse To Come
  • metal/hardcore/headbangerz
    Metal.

  • 17:00
  • Räpetoire
  • rap
    Räpetoire – das Quintett aus dem Raum Basel Versuch Grenzen zu übertreten und Mauern zu durchbrechen. Angefangen mit simplem «Rap's Beats» ist nun, acht Jahre später, der Rap, vielen Elementen in der variationsreichen Soundwelt von Räpetoire. Die fünf Jungs bedienen sich sowohl an Swing und Blues, wie auch an Rock und Pop. Mischen dazu eine Prise elektronischer Klänge und durch die unverwechselbaren Texte erhält das Ganze seine eigene Note, guten Appetit.

  • 18:00
  • I Made You A Tape
  • post-punk/ian curtis-fanclub
    Wir haben dir eine Kassette mit unserer Musik mitgebracht, als wollten wir unsere Liebe beweisen auf zwei mal dreissig Minuten Magnetband. Wenn wir unseren Klang beschreiben sollen, dann lasst uns sagen: Wir klingen wie diese Kassette aus dem letzten Jahrzehnt des Kalten Krieges und all die Gefühle davor und danach wir sind I MADE YOU A TAPE aus Bern.

  • 19:00
  • Delorian Cloud Fire
  • folk/indie-pop/backtothefuture-fanclub
    Simple akustische Gitarrenklänge, stampfend treibende Rhythmen bis hin zu verspielt atmosphärischen Welten, die immer wieder ins Uferlose ausbrechen versetzen Delorian Cloud Fire in einen ekstatischen Zustand und lassen den Zuhörer manchen Höhepunkt erleben. Die sechs Musiker verkörpern eine nicht ganz fassbare, kaum zu glaubende Welt voller Hoffnung, Theater und kindlicher Träume. Ihre erste EP «Tally Ho» erscheint diesen Herbst.

  • 20:00
  • END
  • indie-rock/thom yorke-fanclub
    END. Das ist eine faszinierend-rätselhafte Mischung aus Alternativerock und Indiepop, die aus den Tiefen der Seele spricht und im Gedächtnis nachklingt. Die Songs der fünf Basler oszillieren zwischen Tönen von sanfter Schönheit und extatischem Feuerwerk, durchdrungen von sensibel-rauhem Gesang, welcher tiefgründige Texte auf berührenden Melodien in die Welt hinausträgt. Spätestens nach dem Release ihres Debut-Albums «People Of The Stream's Mouth» letzten April und einer anstehenden Schweiz und Deutschland- Tour sind die Jungs kein Geheimtipp mehr.

  • 21:15
  • Sheila She Loves You
  • indie/depri-pop
    Die Einflüsse sind breit gestreut: Von Black Metal zu Musicals, über King Crimson hin zu Talk Talk. Lyrisch prägen Dystopien - Düstere Zukunftsvisionen a là 1984 die Texte. Doch all diesen extremen Eindrücken zum Trotz: SHEILA SHE LOVES YOU spielen Pop. Ein wenig melancholischer wohl wie früher, ein wenig vielschichtiger vielleicht, ABER POP. Nach Auftritten am Paleo Festival, dem OASG, einer Tour durch die Schweiz und Östereich und zwei Alben sind sie wieder zurück am Hillchill.

  • 22:45
  • Slow Magic
  • chillwave/gschpürsch-mi-fühlsch-mi-pop
    Seit nunmehr 2 Jahren geistert er durch die Clubs der Welt, unter anderem jüngst im Vorprogramm von keinem geringeren als GOLD PANDA. Trotz der grossen Aufmerksamkeit, die er seit seinem plötzlichen Erscheinen von 2011 erhält, wahrt der Mann hinter der farbigen Maske noch immer seine Anonymität. Der Amerikaner Slow Magic kreiert mit seinem verträumten Electro Pop eine hypnotisierende Klangwelt in der man sich einfach nur verlieren möchte.

Presse

Unser Booker war auch dieses Jahr wieder mit offenen Ohren in Basel und dem Rest der Welt unterwegs, um für jeden Festivalbesucher etwas bieten zu können. Neben Basler Grössen wie END, Shiela she loves you und Räpetoire freuen wir uns auch wieder Bands aus aller Welt begrüssen zu dürfen: Slow Magic (US) beglückt das HillChill mit chilligen Electro-Beats und MANANA ME CHANTO (Chile/Arg/F/CH) zaubert mit ihren Salsa-Rhythen ein Grinsen in jedes Gesicht.

Freunde der eher ruhigeren Töne dürfen sich dieses Jahr wieder auf die Lounge freuen.  Am Freitag verzaubern Bands wie The Golden oder Audio Dope die Orangerie in ein Klangkarussell der guten Töne.

In Zusammenarbeit mit dem Birds Eye Jazz Club Basel, der sein 20 jähriges Jubiläum feiert, präsentieren wir euch dann am Samstag feinsten Jazz im kleinen Rahmen.

Programm / Lounge

Hauptbühne Lounge ist aktiv Lounge

  • FREITAG 4. JULI
  • ^
  • 17:45
  • Lonesome Mammal
  • singer/songwriter/gänsehaut-kuschel-pop
    Ein junger Singer-Songwriter, der mit melancholischen Texten und Melodien spielt. Eines Tages die Gitarre in die Hand genommen, irgendwann angefangen Songs zu schreiben und diese aufzunehmen. Jetzt auf der Suche nach Zuhörern.

  • 18:45
  • The Golden
  • mundart/folk/basler
    The Golden aka. Alain Meyer ist Künstler, Musiker und Produzent (Sheila She Loves You). Aus seiner Feder stammen zuckersüsse Folk-Songs über Blaumeisen, dass er am Hillchill seine neuen Songs in Baseldytsch auspackt freut uns gewaltig.

  • 19:45
  • Faber
  • folk/zürcher/sophie hunger's secret loverboy
    Wer einfach so bei einer Sophie Hunger an der Haustür klingelt und ihr etwas vorspielt um dann auch prompt als ihre Vorband im Volkshaus Zürich, oder im Fri-Son in Fribourg spielt, braucht Eier. Und die hat Julian Pollina, ein junger Songwriter aus Zürich. Mit 20 ist er zwar kein alter Hase, weiss aber genau wie der Hase läuft.
    Nach 7 Jahren als Sänger und Bassist der Band Summit (später Babyflipper) und mit über 200 Konzerten auf dem Buckel hat der Bursche sein Soloprojekt Faber ins Leben gerufen. Faber bewegt sich zwischen Leonard Cohen und Woodkid - und ist textgewaltig dazu. Mit kritischen, (wahn)witzigen und gelegentlich unmoralischen Texten ist Faber nichts für schwache Herzen!

  • 21:00
  • The Büüsis
  • electro-trash-rap/katzenjammer
    Katze verwechselt Whiskas mit Whisky das Ergebnis: ein musikalischer Katzenjammer mit selbstironischem Unterton. Nach ihrem Berlin-Aufenthalt und Tour wird dieses ihr Abschiedskonzert mit Single- Release.

  • 22:15
  • Audio Dope
  • fresh chill-hop/xxyyxx-fanclub
    Der Basler Produzent Audio Dope besticht durch sein Gespür für Harmonien und Melodien die den Hörer einlullen. Mit seiner Melange aus jazzy Hip hop Beats und runter-gepitchten Voice Samples hat er im Internet mittlerweile schon eine rege Fangemeinde. Unter anderem wurde einer seiner Songs auf dem Youtube Channel Majestic Casual (1,6 Mio Abonnenten) gefeatured.

  •  
  • SAMSTAG 5. JULI
  • ^
  • Partnerkonzerte in Zusammenarbeit mit "20 Jahre Bird's Eye Jazz Club
  • 17:30
  • Adrian Mears Electric Trio
  • jazz

  • 20:45
  • Aliéksey Vianna Trio convida Viviane de Farias
  • jazz

News

Schön war's!

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Und deshalb kannst Du Dir hier das ganze Festival nochmals als Zeitraffer-Clip anschauen. Wunderbar und bis nächstes Jahr!

Das Promovideo ist da!

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Die 14. Ausgabe des HillChill Openairs steht vor der Tür und somit ist klar, der Sommer kommt! In der diesjährigen Ausgabe stehen kleinere und grössere Experimente im Vordergrund!

1. Pay as you like

Ganz nach dem Motto «Bezahlbare Kultur für Jedermann» entscheidest DU als Festivalbesucher, was dir der Eintritt am HillChill wert ist!

2. Geländevergrösserung

Um dem «Chill» am HillChill gerechter zu werden, steht für dich als Besucher mehr Platz zum Verweilen zur Verfügung um das diesjährige Line-Up zu geniessen.

3. Unser eigenes HillChill Ueli Bier

Was wäre ein sommerlicher Abend mit guten Bands im wunderschönen Sarasinpark ohne ein kühles Blondes?

Unser Brauer hat sich mächtig ins Zeug gelegt und extra für das HillChill ein spezielles HillChill Ueli Bier gebraut. Ein hoch auf die Braukünste!

Archiv


Fotos der letzten Jahrgänge auf Flickr.com

Juni 2001. Schweiz. Kanton Basel-Stadt. Riehen.
Mehrere junge Bands stehen etwas ratlos vor ihrer musikalischen Zukunft. Clubs spielen kaum noch Livemusik, die wenigen, die es tun, geben Newcomers kaum eine Chance. Was tun?

Mit jugendlichem Elan beschliessen sie, ein eigenes Festival zu gründen.

Unter ihnen auch Lukas Pfeifer, bis 2011 Leiter des Festivals. Verstärker aus dem Bandraum, ein Schlagzeug, ein Sonnenschirm und Getränke: mehr braucht es nicht, um rund 200 Leute in den Sarasinpark Riehen zu locken und das erste Li’lHillChill zu veranstalten...

Schon am Abend des gleichen Tages träumt man von grösseren Dimensionen.
Eine Bühne, eine anständige PA sollen her. Zwei Tage soll gespielt werden, mehr Bands und alles gratis.

Die Bewilligung wird im Januar 2002 beantragt, die Gemeinde erteilt sie bis 22 Uhr und übernimmt zusammen mit dem Rockförderverein sogar einen Teil der Kosten. Dies ist nicht zuletzt der Verdienst der mobilen Jugendarbeit Riehen, die sich aktiv in die Organisation mit einbringt. Ende Juni spielen neunzehn regionale Bands an zwei Tagen, es kommen 500 Besucher.
Doch dann der erste Rückschlag. Im 2002 hagelt es Lärmbeschwerden, ein freikirchlicher Pfarrer wittert satanistisch-neofaschistische Tendenzen und die Gemeinde krebst zurück.

Als neue Bedingung wird eine Klausel im Bandvertrag verlangt, die rassistische, rechtsextreme und sexistische Äusserungen verbietet. «Zensur», schreien die Einen; die Organisatoren lassen es mit stoischer Ruhe über sich ergehen und gründen den Verein «Freunde des guten Tons».

Im nächsten Jahr ist die Klausel verschwunden. Dafür steht der Direktor der Fondation Beyeler vor der Bühne und fordert Ruhe. Da jedoch Uhrzeit und Lärmpegel der Bewilligung entsprechen, sehen weder Polizei noch Organisatoren einen Grund einzugreifen. In einem Brief an die Fondation ordnet der Schlagzeuger der betroffenen Band «Schorf» ihre Musik in den Avantgardismus Diskurs der zeitgenössischen Kunst ein. Angesichts dieser unerwartet ernsthaften Reaktion, zeigt sich der Direktor dieser führenden Kulturinstitution reuig und ist von da an mit im Boot. Inzwischen kommen am ersten Wochenende der Sommerferien rund 1000 Besucher nach Riehen. Das kleine Festival ist gewachsen, von 2005 an heisst es nur noch HillChill.

Finanziell hält der Realismus Einzug. Nachdem das Festivalgelände schon seit der dritten Ausgabe abgesperrt ist, um das Mitbringen von Esswaren und Getränken zu kontrollieren, kostet der Eintritt neu 5 Franken pro Tag. Auch im Verein entwickelt man sich weiter. Einzelne OK-Mitglieder verabschieden sich aus dem Team und machen einer jüngeren Generation Platz.
Doch das Potential ist begrenzt. Auf eine Bühne passen bis zehn Uhr abends nur eine begrenzte Zahl von Bands. 2006 eröffnen die Organisatoren eine kleinere Bühne im nahegelegenen Pavillon und erreichen dort gar eine Spielzeit bis 23 Uhr, da der Raum geschlossen ist.
Um auf den Misstand des Lärmschutzgesetzes aufmerksam zu machen, erfinden die «Freunde des guten Tons» 2007 «Bâledrian, das Festival der Strassenmusik». An einem Tag im Juni sollen Bands die Innenstadt von Basel als Strassenmusiker bespielen und punkt 22 Uhr aufhören. Gleichzeitig soll eine Petition für eine überarbeitung des Lärmschutzgesetzes eingereicht werden. Doch durch diese Rechnung macht ein neues Bundesgesetz einen Strich.
Doch das Bâledrian lebt weiter, wenn auch in wetterbedingt mageren Ausgaben in den Folgejahren.

2009 dann endlich eine Spielzeit bis 23 Uhr. Neue Köpfe in der Gemeinde, eine straffe und transparente Organisation des Festivals, sowie ein unerbittlicher Durchhaltewille ermöglichen diesen Durchbruch. Es ist ein entscheidender Schritt in Richtung einer rosigen Festivalzukunft. Erstmals gibt es keine einzige Lärmklage.
2010 das Jubiläumsfestival wird zum bisher grössten Erfolg des HillChills. Mit mehr als 2000 Zuschauern, Spielzeiten bis 24 Uhr und musikalischen Leckerbissen (Saalschutz, Trashmonkeys uvm.) wird das HillChill 2010 zu der grandiosen Geburtstagsparty, die sich die Organisatoren und treuen Festivalbesucher verdient haben. Auch das Bâledrian entwickelt sich unter Beteiligung anderer Basler Kulturinitiativen zu einer ähnlichen Erfolgsgeschichte wie das HillChill. Alles in allem ein Jahr das in die Geschichte eingehen wird.

2011 Ein kleiner Rückschlag für das HillChill. Die Gemeinde Riehen fällt den Entscheid die Spielzeiten auf 23 Uhr zu beschneiden. Eine herbe Enttäuschung angesichts des reibungslosen Ablaufs des letztjährigen Festivals. Dies hindert die HillChill Organisatoren jedoch nicht daran abermals ein Festival mit musikalischer Spitzenbesetzung auf die Beine zu stellen. Die Auftritte von PVP, Ultrnx und Copy & Paste stellen nicht nur das musikalische Können dieser Musikertruppen zu Beweis, sondern zeigen wieder einmal mehr, dass das HillChill Publikum nicht nur zum Chillen nach Riehen kommt: Es rockt, tanzt und singt, so dass manchmal sogar die Bühne ins Schwanken gerät.